Rechtsschutz für IT-Dienstleister: Die Lücke im Kerngeschäft
Ein Kunde verweigert die Abnahme und zahlt die Rechnung nicht. Viele IT-Dienstleister denken: Dafür habe ich ja meinen Firmenrechtsschutz. Doch gerade dieser Streit ist im Standardtarif meist nicht versichert.
Warum das Kerngeschäft fehlt
Ein klassischer Firmenrechtsschutz deckt Arbeitsrecht, Strafrecht und oft Verträge außerhalb deiner eigentlichen Leistung, etwa mit dem Vermieter oder beim Hardwarekauf. Streit über deine Projekte, Wartungsverträge oder SaaS-Abos braucht einen eigenen Baustein für den gewerblichen Vertrags-Rechtsschutz. Den bieten nur einige Versicherer an, etwa ARAG und ROLAND.
Internet-Rechtsschutz: Bewertungen und Identitätsmissbrauch
Eine rufschädigende Bewertung, ein Fake-Shop mit deinem Firmennamen, missbrauchte Zahlungsdaten: Dafür gibt es eigene Internet-Rechtsschutz-Tarife für Gewerbetreibende, zum Beispiel ARAG web@ktiv, laut Anbieter ohne Wartezeit.
Abmahnung? Eher ein Fall für die Haftpflicht
Urheber-, Marken- und Wettbewerbsrecht sind im gewerblichen Rechtsschutz häufig ausgeschlossen. Wird dir eine Urheberrechtsverletzung vorgeworfen, hilft eine IT-Haftpflicht mit Deckung für Schutzrechtsverletzungen.
Bausteine, Beispiele aus dem Markt und eine Checkliste findest du auf unserer Seite Rechtsschutz für IT-Dienstleister.
Hinweis: Allgemeine Information nach Produktinformationen der Anbieter, Stand Oktober 2026, keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind Versicherungsschein und Bedingungen.