Inhalt

Alle Beiträge im Überblick

  1. Deepfakes: Die neue Betrugsrealität – und warum Cyberversicherung heute unverzichtbar ist
  2. Deepfakes und Cyberbetrug: Warum auch Privatpersonen sich schützen sollten
  3. Gebäudeversicherung — Elementar
  4. Millionenraub aus Schließfächern: Wer haftet für den Schaden?
  5. Was läuft bei der C24 Bank schief?
  6. An alle Eltern,
  7. Fallaufrollung: Hausratversicherung & Internetschutz
  8. Unfallversicherung für Taucher – besser vorbereitet im Risikosport
  9. Haftpflichtschutz, der mit deiner IT-/IKT-Welt mitwächst
  10. Die grösten Bestandsverluste bei KFZ-Versichern 2024
  11. Bestandssanierungen in der Versicherungsbranche – was du jetzt wissen solltest
  12. Haftung von Unternehmen bei Cybervorfällen
  13. Fondspolicen vs. ETF IVFP kritisiert Stiftung Warentest
  14. Auslandsreisekrankenversicherung zahlt nicht
  15. Hausrat
  16. Dunkle Wolken über dem Camperhimmel
  17. Was Hundehalter wissen müssen:
  18. Digital Resilience.
  19. Was die (vermutlich) neue Bundesregierung plant.
  20. The German Angst, was sagt ChatGPT - und wie denkst du darüber?
  21. Die Rolle der Grundfähigkeitsversicherung (GFV)
  22. Die Rolle des Maklers - am Beispiel der ELEMENT Versicherung
  23. In der Pflegeversicherung brennt es lichterloh
  24. Datenschutz Beauftragte schlagen Alarm
  25. Vermittlerschwund in der Versicherungswirtschaft
  26. Wohngebäudeversicherung
  27. Was bedeutet Datensicherheit?
Deepfakes: Die neue Betrugsrealität – und warum Cyberversicherung heute unverzichtbar ist

Deepfakes: Die neue Betrugsrealität – und warum Cyberversicherung heute unverzichtbar ist

Ein Anruf vom Chef. Die Stimme klingt exakt wie immer. Die Anweisung: eine dringende Überweisung. Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist heute Alltag: Deepfakes und KI‑gestützte Täuschungen gehören inzwischen zu den größten Cyberrisiken – für Unternehmen ebenso wie für Privatpersonen.

Als Versicherungsmakler erleben wir täglich, dass sich Cyberkriminalität rasant weiterentwickelt. Klassische Schutzmaßnahmen reichen oft nicht mehr aus. Eine zeitgemäße Cyberversicherung ist deshalb kein „Nice-to-have“, sondern ein elementarer Baustein der Risikoabsicherung.

Was sind Deepfakes – und warum sind sie so gefährlich?

Deepfakes nutzen künstliche Intelligenz, um Stimmen, Videos oder ganze Identitäten täuschend echt zu imitieren. Cyberkriminelle setzen diese Technik gezielt ein für:

  • CEO‑Fraud (vorgetäuschte Anweisungen von Geschäftsführern)
  • Manipulierte Video‑ oder Sprachnachrichten
  • Gefälschte Zahlungs‑ und Vertragsfreigaben
  • Social‑Engineering‑Angriffe ohne Malware

Der entscheidende Punkt: 👉 Der Angriff erfolgt nicht zwingend über die IT‑Systeme, sondern über den Menschen.

Genau hier stoßen viele klassische Cyberpolicen an ihre Grenzen.

Gute Nachricht: Moderne Cyberversicherungen reagieren auf Deepfakes

Der spezialisierte Cyber‑Assekuradeur Stoïk hat sein Bedingungswerk gezielt an diese neue Bedrohungslage angepasst. Deepfakes und KI‑gestützte Täuschungen werden ausdrücklich als versicherte Schäden benannt – insbesondere im Bereich Betrug und Täuschung.

Quelle: IT‑Finanzmagazin

Wichtig für Versicherungsnehmer:

  • Deepfakes gelten nicht mehr als „Grauzone“
  • KI‑basierte Betrugsszenarien sind explizit erfasst
  • Auch Schäden ohne klassischen Systemhack können gedeckt sein

Der wahre Mehrwert einer Cyberversicherung: Hilfe im Ernstfall

Cyberversicherung bedeutet heute deutlich mehr als nur Kostenerstattung.

Beispiel Stoïk:

  • Durchschnittlich nur ca. 12 Stunden, um ein Unternehmen nach einem Cyberangriff wieder arbeitsfähig zu machen
  • Sofortiger Zugriff auf Cyber‑Experten, Forensiker und Incident‑Response‑Teams
  • Krisenmanagement aus einer Hand – technisch, rechtlich und organisatorisch

Gerade bei Deepfake‑Angriffen zählt jede Stunde. Zahlungsströme müssen gestoppt, Kommunikation gesteuert und Vertrauen wiederhergestellt werden.

Warum das auch für Privatkunden relevant ist

Oft wird Cyberversicherung nur mit Unternehmen verbunden – zu Unrecht.

Privatkunden sind betroffen durch:

  • KI‑basierte Betrugsanrufe
  • Identitätsmissbrauch
  • Gefälschte Video‑ oder Sprachnachrichten im Familien‑ oder Freundeskreis
  • Social‑Media‑Übernahmen

Die finanziellen und emotionalen Schäden können erheblich sein.

👉 Cyberrisiken enden nicht am Firmentor.

Für wen ist eine Cyberversicherung heute unverzichtbar?

  • ✅ Unternehmen jeder Größe
  • ✅ Selbstständige & Freiberufler
  • ✅ Geschäftsführer & Entscheider
  • ✅ Privatpersonen mit digitalem Alltag
  • ✅ Familien mit Online‑Banking & Social Media

Die Frage ist nicht mehr ob ein Angriff passiert – sondern wann und wie gut man vorbereitet ist.

Unser Fazit als Versicherungsmakler

Deepfakes markieren einen Wendepunkt in der Cyberkriminalität:

  • Hochrealistisch
  • Schnell skalierbar
  • Kaum für Menschen erkennbar

Moderne Cyberversicherungen wie die von Stoïk tragen dieser Realität Rechnung und kombinieren Versicherungsschutz mit aktiver Unterstützung im Schadenfall.

👉 Wer heute handelt, schützt sich vor existenziellen Risiken von morgen.

Interesse an einer individuellen Cyberberatung?

Wir prüfen gemeinsam:

  • Ihre konkreten Risiken
  • Die passende Deckung für Privat‑ oder Geschäftskunden
  • Sinnvolle Präventionsmaßnahmen

Sprechen Sie uns an – bevor aus einem Fake ein echter Schaden wird.

Deepfakes und Cyberbetrug: Warum auch Privatpersonen sich schützen sollten

Deepfakes und Cyberbetrug: Warum auch Privatpersonen sich schützen sollten

Gefälschte Videos, manipulierte Stimmen und betrügerische Nachrichten sind längst kein Problem mehr nur für Unternehmen. Auch Privatpersonen geraten immer häufiger ins Visier von Cyberkriminellen.

Mit sogenannten Deepfakes können Betrüger heute täuschend echte Videos oder Sprachnachrichten erstellen. Dabei geben sie sich zum Beispiel als Familienmitglied, Bankmitarbeiter oder Freund aus. Ziel ist oft, Geld zu erlangen, persönliche Daten abzugreifen oder Accounts zu übernehmen.

Besonders häufig sind heute:

  • VPhishing-Mails und SMS
  • Betrug beim Onlinebanking
  • Fake-Shops und Kleinanzeigenbetrug
  • Identitätsdiebstahl
  • Cybermobbing
  • Rufschädigende Inhalte oder manipulierte Bilder und Videos
  • Missbrauch persönlicher Daten in sozialen Netzwerken

Viele Menschen glauben, dass Hausrat- oder Haftpflichtversicherungen solche Schäden automatisch abdecken. Das ist jedoch oft nicht der Fall. Spezielle Cyberversicherungen für Privatpersonen schließen diese Lücke.

Je nach Tarif übernehmen sie zum Beispiel:

  • Kosten bei Phishing und Online-Banking-Betrug
  • Unterstützung bei Identitätsdiebstahl
  • Hilfe bei der Löschung rufschädigender Inhalte, Bilder oder Videos
  • Datenrettung nach Viren oder Hackerangriffen
  • Rechtsberatung und Unterstützung bei Cybermobbing
  • Absicherung bei Betrug in Fake-Shops oder auf Online-Marktplätzen

Gerade wenn persönliche Bilder, Videos oder sensible Daten im Internet missbraucht werden, kann eine Cyberversicherung schnell helfen — oft mit IT-Experten, Anwälten oder spezialisierten Dienstleistern. Hausrat- und Haftpflichtversicherungen decken solche Risiken häufig nur teilweise ab. ([Debeka][1])

Cyberkriminalität betrifft inzwischen längst nicht mehr nur Unternehmen. Mehr als die Hälfte aller Betrugsdelikte in Deutschland wird inzwischen über das Internet begangen. Besonders betroffen sind Menschen, die regelmäßig online einkaufen, Banking-Apps nutzen oder viele persönliche Daten in sozialen Netzwerken teilen. ([ARAG Versicherung | Das ist Ihr Recht][2])

Als Maklerhaus helfen wir Ihnen dabei, passende Cyberversicherungen für Privatpersonen und Familien zu finden — individuell abgestimmt auf Ihre digitale Nutzung und Ihren persönlichen Schutzbedarf.

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Gebäudeversicherung — Elementar

Gebäudeversicherung — Elementar

(im wahrsten Sinne des Wortes)

Starkregen, Hochwasser und andere Naturereignisse kommen in Deutschland immer häufiger vor. Dadurch steigen auch die Schäden — und damit die Kosten für Versicherer, Versicherte und letztlich für uns alle. Deshalb wird aktuell intensiv darüber gesprochen, wie der Schutz vor Elementarschäden in Zukunft bezahlbar und für alle sinnvoll organisiert werden kann.

Was steckt dahinter?

Der Elementarschutz ist heute meist nur ein zusätzlicher Baustein zur Wohngebäudeversicherung. Viele Gebäude sind deshalb gar nicht oder nur eingeschränkt versichert. Nach größeren Schadensereignissen springt oft der Staat mit Hilfszahlungen ein — eine Lösung, die auf Dauer nicht wirklich tragfähig ist.

Welche Ideen werden aktuell diskutiert?

In Politik und Versicherungswirtschaft stehen vor allem zwei Ansätze im Raum:
✒Solidarische Modelle, bei denen alle Eigentümer einen kleinen zusätzlichen Beitrag leisten, damit auch Gebäude in besonders gefährdeten Lagen bezahlbar versichert werden können.
✒Regulatorische Lösungen, zum Beispiel eine automatische Einbeziehung des Elementarschutzes mit der Möglichkeit, diesen aktiv abzuwählen ("Opt-Out") oder — eher selten diskutiert — eine Pflichtabsicherung.

Das gemeinsame Ziel dieser Ansätze ist es, starke Beitragssprünge zu vermeiden, Risiken breiter zu verteilen und den Versicherungsschutz insgesamt stabiler zu machen.

Was bedeutet das für deine Beiträge?

Unabhängig von politischen Entscheidungen gilt schon heute:
Häufigere Schäden und steigende Reparaturkosten führen zu Beitragsanpassungen. Dieser Trend dürfte sich langfristig fortsetzen. Modelle mit solidarischen Elementen sollen helfen, die Kosten besser planbar und gleichmäßiger zu verteilen.

Unser Fazit für dich:

Ein ausreichender Elementarschutz wird künftig immer wichtiger. Gleichzeitig lohnt es sich, die Entwicklung im Blick zu behalten und den eigenen Versicherungsschutz regelmäßig zu überprüfen — sowohl bei den Leistungen als auch bei den Beiträgen.

Gerne besprechen wir mit dir,
✒wie dein aktueller Versicherungsschutz aussieht,
✒welche Risiken für dich relevant sind und
✒wie du dich sinnvoll und zukunftssicher aufstellen kannst.

Sprich uns jederzeit an — wir halten dich auch weiterhin über wichtige Entwicklungen auf dem Laufenden.

hier noch weiterführende Lektüre zu diesem spannenden Thema

lese auch auf versicherungsmagazin.de lese auch auf mwu.sachsen-anhalt.de lese auch auf vzbv.de lese auch auf allianz.de lese auch auf merkur.de

FAQ – Elementarschäden & Versicherungsschutz

Was sind eigentlich Elementarschäden?

Damit sind Schäden gemeint, die durch Naturereignisse entstehen – zum Beispiel Hochwasser, Starkregen, Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck oder Lawinen. Wichtig für dich: Diese Schäden sind nicht automatisch in der Wohngebäudeversicherung enthalten.

Bin ich automatisch gegen Elementarschäden versichert?

Nein. Der Elementarschutz ist in der Regel ein zusätzlicher Baustein, den du aktiv mitversichern musst. Viele Gebäude sind deshalb aktuell gar nicht oder nur teilweise abgesichert..

Warum werden die Beiträge für Elementarschutz teurer?

Das hat mehrere Gründe:
✒Unwetter und Starkregen treten häufiger und intensiver auf
✒Schäden sind durch höhere Bau- und Materialkosten deutlich teurer geworden
✒Versicherer müssen mehr Rücklagen bilden, um große Schadensereignisse abzusichern
✒Diese Entwicklungen wirken sich langfristig auf die Beiträge aus.

Was ist mit einem „solidarischen Modell“ gemeint?

Bei solchen Modellen würden alle Eigentümer einen kleinen Zusatzbeitrag zahlen, damit auch Gebäude in besonders gefährdeten Lagen bezahlbar versichert bleiben. Ziel ist es, die Kosten fairer zu verteilen und extreme Beitragssprünge für einzelne zu vermeiden.

Kommt eine Pflichtversicherung für Elementarschäden?

Aktuell gibt es keine Pflichtversicherung. Es wird aber politisch über verschiedene Lösungen diskutiert – zum Beispiel eine automatische Absicherung, die du aktiv abwählen müsstest („Opt-Out“). Ob und wann sich hier etwas ändert, ist derzeit noch offen.

Was passiert, wenn ich keinen Elementarschutz habe?

Dann musst du Schäden durch Hochwasser oder Starkregen in der Regel selbst bezahlen. Staatliche Hilfen sind freiwillig, nicht garantiert und ersetzen keinen verlässlichen Versicherungsschutz.

Brauche ich Elementarschutz auch in vermeintlich sicheren Gegenden?

Ja. Gerade Starkregen kann überall auftreten, auch außerhalb klassischer Hochwassergebiete. Viele Schäden entstehen inzwischen genau dort, wo man sie vorher nicht erwartet hätte.

Kann ich selbst etwas tun, um die Beiträge im Griff zu behalten?

Ja, zum Beispiel durch:
✒eine passende Selbstbeteiligung
✒vorbeugende Maßnahmen wie Rückstauklappen
✒regelmäßige Überprüfung deines Versicherungsschutzes
✒rechtzeitige Anpassungen – nicht erst nach einem Schaden

Unsere Empfehlung für dich

Wir empfehlen dir, deinen Versicherungsschutz regelmäßig zu prüfen:
✒Welche Risiken gibt es bei deinem Gebäude konkret?
✒Ist Elementarschutz bereits enthalten oder sinnvoll?
✒Passt dein Schutz noch zur aktuellen Entwicklung?

Wie bleibst du auf dem Laufenden?

Wir behalten die Entwicklungen am Markt und in der Politik für dich im Blick und informieren dich, sobald sich etwas Wichtiges ändert. Wenn du Fragen hast oder eine persönliche Einschätzung möchtest, melde dich jederzeit gerne bei uns.

Millionenraub aus Schließfächern: Wer haftet für den Schaden?

Millionenraub aus Schließfächern: Wer haftet für den Schaden?

Bei einem spektakulären Einbruch in eine Bank in Gelsenkirchen wurden über 3.000 Schließfächer aufgebrochen und möglicherweise Vermögenswerte in dreistelliger Millionenhöhe entwendet.


Geschädigte Kunden bereiten eine Klagewelle vor, deren Erfolgsaussichten jedoch unsicher sind und maßgeblich davon abhängen, ob Sicherheitsmängel nachgewiesen werden können.

Eine Haftung der Bank kommt nur dann in Betracht, wenn sie ihre vertraglichen Sicherheits- und Sorgfaltspflichten verletzt hat.


Zuverlässigen Schutz vor hohen Verlusten bietet daher ausschließlich eine zusätzlich abgeschlossene Schließfachversicherung bei der Bank oder eine entsprechende Absicherung über die Hausratversicherung.


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Was läuft bei der C24 Bank schief?

Was läuft bei der C24 Bank schief?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat gravierende Mängel bei der Check24-Banktochter C24 Bank festgestellt und ihre Aufsicht massiv verschärft. Kernproblem:

unzureichende Geldwäscheprävention. Bereits 2024 musste die Bank eine Geldbuße von 1,25 Millionen Euro zahlen, weil Verdachtsmeldungen verspätet an die Financial Intelligence Unit (FIU) gingen. Nun wurden weitere Defizite entdeckt:

  • Verdachtsmeldeverfahren mangelhaft: Verdächtige Transaktionen wurden nicht oder zu spät gemeldet.
  • Schwache Auskunftspflichten: Behördenanfragen blieben unvollständig oder verspätet.
  • Betrügerisch genutzte Konten: Interne Kontrollmechanismen versagten bei der Erkennung von Missbrauch.
  • Organisatorische Defizite: Fehlende Risikokultur, Überlastung im AML-Bereich und unzureichende IT- und Personalressourcen.

Sonderbeauftragter:

Die BaFin reagiert mit harten Maßnahmen: Bestellung eines Sonderbeauftragten, Erhöhung der Eigenmittelanforderungen und engmaschige Berichterstattung. Für Kunden bedeutet das vorerst keine Einschränkungen im Zahlungsverkehr, aber strengere Prüfungen bei Überweisungen und Nachfragen zur Geldherkunft. Hintergrund: Die C24 Bank wurde 2020 gegründet und verfolgt ein starkes Digitalisierungs- und Skalierungsmodell. Doch die schnelle Expansion ging offenbar zulasten der Compliance. Der Fall zeigt exemplarisch, wie Fintechs unter Wachstumsdruck regulatorische Anforderungen unterschätzen – mit teuren Konsequenzen.

hier noch weiterführende Lektüre zu diesem spannenden Thema

lese auch auf procontra-online.de lese auch auf computerbild.de lese auch auf focus.de (insbesondere, wenn du dort ein Konto hast) lese auch auf bankstil.de (sehr eindrücklich)

An alle Eltern,

An alle Eltern,

Eltern zu sein ist das Schönste überhaupt. Wir wollen unsere Kinder lachen sehen, sie beschützen, ihnen Geborgenheit geben. Und wir wünschen uns, dass sie gesund bleiben.

Aber manchmal kommt es im Leben anders. Hier, die Geschichte von Lina*, 12 Jahre alt.
Ein ganz normales, fröhliches Kind — bis sie eines Morgens das Leben nicht mehr so war, als am Abend davor. Diagnose:

Schlaganfall

Von einem Moment auf den anderen war alles anders: Notarzt, Krankenhaus, Therapie, Reha.
Ihre Eltern standen unter Schock — und gleichzeitig mussten sie funktionieren.
Notarzt, Hubschrauber, Krankenhaus, Intensivstation.
Eine Kinderunfallversicherung mit Rehamaßnahmen, hätte geholfen, Therapien, Spezialkliniken zu finanzieren und den Heilungsprozess zu unterstützen.
Es ist dann wichtig, sich auf das konzentrieren zu können, was wirklich zählt: Zeit, Liebe und Heilung.

Diabetes

Oder nimm Timo und Juliane*, damals 9 und 11 Jahre alt, die plötzlich an Diabetes Typ 1 erkrankten.
Eine Diagnose, die das ganze Leben verändert: Insulinpumpen, regelmäßige Arztbesuche, ständige Kontrolle.
Dank einer sehr guten Krankenversicherung bekamen ihre Eltern Zugang zu Spezialisten, Ernährungsberatung und moderner Diabetestechnologie — ohne lange Wartezeiten oder zusätzliche Kosten.
Wichtig dabei ist auch, dass dies noch so ist, wenn die Jugendlichen ihren eigenen Weg einschlagen müssen — in ihrem Berufsleben.

Beide Geschichten zeigen:
Niemand kann verhindern, dass so etwas passiert. Aber man kann dafür sorgen, dass man in solchen Momenten nicht allein dasteht.

Wenn das Beste gerade gut genug ist

Eine Zusatzversicherung für ambulante oder stationäre Behandlungen stellt sicher, dass ihr immer die bestmögliche medizinische Betreuung bekommt — ob im Krankenhaus, bei Spezialisten oder in der Reha.
Weil man im Ernstfall keine Zeit verlieren will, sondern einfach handlungsfähig sein zu können. Ohne über Geld nachdenken zu müssen.

Unfallversicherung mit erweitertem Schutz

Viele denken, eine Unfallversicherung hilft nur bei Stürzen oder Sportunfällen. Aber moderne Tarife schützen auch, wenn ein Unfall durch Bewusstseinsstörungen entsteht — etwa nach einem Schlaganfall, Kreislaufkollaps oder wegen Unterzuckerung bei Diabetes.
Das kann der entscheidende Unterschied sein, wenn plötzlich etwas Unvorhersehbares passiert.

Pflege- und Rehaabsicherung

Wenn ein Kind längere Zeit Pflege braucht oder spezielle Therapien nötig sind, reicht die gesetzliche Absicherung oft nicht aus. Eine Pflegezusatzversicherung schließt diese Lücke — sie übernimmt Zusatzkosten für Pflegekräfte, Hilfsmittel oder Reha-Maßnahmen, damit ihr euch auf das Wesentliche konzentrieren könnt: euer Kind.

Grundfähigkeitsversicherung — Sicherheit fürs Leben

Wenn Krankheit oder Unfall dazu führen, dass ein Kind oder Jugendlicher wichtige Fähigkeiten verliert — Gehen, Sprechen, Sehen, sich konzentrieren — springt die Grundfähigkeitsversicherung ein. Sie sorgt für finanzielle Stabilität und gibt euch die Freiheit, trotzdem das Leben zu gestalten, das ihr euch wünscht.

Vorsorge ist kein Zeichen von Angst — sondern von Liebe

Es geht nicht darum, das Schlimmste zu erwarten. Es geht darum, stark zu sein, wenn das Leben herausfordert. Wer vorsorgt, schenkt seiner Familie Sicherheit, Zeit und Ruhe — und das gute Gefühl, alles getan zu haben.
Wir begleiten Familien dabei, genau diesen Schutz aufzubauen — ehrlich, verständlich und mit Herz. Denn am Ende zählt nicht die Police, sondern das, was sie bewirkt: Sicherheit, wenn’s drauf ankommt.

Mein Vorschlag:

Lasst uns einfach mal in Ruhe über eure Situation sprechen — unverbindlich, offen und ehrlich. Wir zeigen euch, welche Lösungen für euch sinnvoll sind: bezahlbar, individuell und mit echtem Mehrwert.

Wie? Einfach per Anruf oder Whatsapp: 076268707)

Herzliche Grüße

*name geändert
Fallaufrollung: Hausratversicherung & Internetschutz

Fallaufrollung: Hausratversicherung & Internetschutz

Was passiert ist, warum die Versicherung abgelehnt hat – und praktische Maßnahmen, damit das dir nicht passiert.

Was ist passiert

Kurzfassung:

Eine Versicherungsnehmerin erhielt eine SMS mit einem Link und gelangte dadurch auf eine Seite, auf der sie – in dem Glauben, es handle sich um eine legitime Bank-Registrierung – Zahlungsdaten bzw. Eingaben vornahm. Die Täter erzeugten daraufhin eine digitale Girocard und tätigten Einkäufe im vierstelligen Bereich (ca. 5.000 €). Sie meldete den Vorfall ihrer Hausratversicherung unter Berufung auf den bestehenden "Internetschutz".

Die Versicherung lehnte ab; letztlich bestätigten Gerichte (bis Landgericht), dass keine Leistungspflicht bestand.

Warum zahlte die Versicherung nicht?

Die Entscheidung steht und fällt mit dem Wortlaut des Vertrags (AVB).

  • Versicherter Tatbestand war eng definiert: Im Vertrag war "Phishing" ausdrücklich als Datenerlangung via E-Mail beschrieben.
  • In diesem Fall kam die Manipulation per SMS: Das Gericht stellte fest, dass eine SMS rechtlich nicht gleichbedeutend mit einer E-Mail ist – und damit der konkrete Fall nicht unter die versicherte Fallgruppe fiel.
  • Kein klassisches Pharming nach AVB: Auch der Tatbestand "Pharming" (technische Umleitung auf gefälschte Seiten) war nicht so nachgewiesen, dass er die Bedingungen erfüllte.
  • Fazit: Marketingbegriff "Internetschutz" hilft nicht, wenn die Vertragsformulierung bestimmte Kommunikationswege ausschließt.

Kurzer Einschub

Stelle dir vor, du wachst auf und findest Abbuchungen — das Gefühl ist verletzend und oft demütigend. In solchen Fällen ist die erste Reaktion Scham oder Ärger gegen sich selbst — völlig menschlich. Dieser Fall zeigt: Opfer werden nicht dadurch schuldiger, wie die Taten verlaufen; sie stehen nur vor dem schmalen Grat zwischen Werbeversprechen und vertraglichem Kleingedruckten.

Was man tun sollte — Vorsorge & Verhalten

Grundregel: Lese die Bedingungen — und zwar nicht nur Schlagworte. Achte genau auf Formulierungen wie "E-Mail" vs. "elektronische Nachricht" oder "Messenger / SMS".

Beim Vertragsabschluss

  • Prüfe, ob der "Internetschutz" nur Schlagwort oder tatsächlich umfassend formuliert ist. Lassen Sie sich die relevanten AVB-Passagen zeigen.
  • Fragen Sie aktiv: Deckt der Schutz SMS, Messenger (WhatsApp, Signal), soziale Netzwerke und App-Betrug ab?
  • Erwäge eine separate Cyber-/Vermögensschadenversicherung, wenn dir Onlinebetrug finanziell wirklich gefährlich werden kann.

Im Alltag — Verhaltenstipps

  • Misstraue unerwarteten SMS/Links: öffne keine Anhänge und klicke keine Links in unerwarteten Nachrichten.
  • Nutze die offizielle Bank-App oder die Website, die du selbst aufrufst — nicht Links aus SMS oder Messengern.
  • Gebe nie TANs, Aktivierungscodes oder Karten-PINs auf Seiten ein, die über unbekannte Links erreicht wurden.
  • Aktiviere wo immer möglich starke zweifache Authentifizierung (2FA) und Push-Benachrichtigungen deiner Bank, damit ungewöhnliche Vorgänge sofort auffallen.
  • Prüf regelmäßig Kontobewegungen und setze Limits oder Kartensperren, wenn ungewöhnliche Aktivitäten auftauchen.

Wenn es trotzdem passiert

  • Erfasse alles: Screenshot von SMS, Link-URL, Zeitstempel, Kontoauszüge.
  • Informiere sofort die Bank — oft können Zahlungen gestoppt oder Karten gesperrt werden.
  • Anzeige bei der Polizei erstatten und Aktenzeichen aufbewahren (wichtig für Versicherungs- und Rechtswege).
  • Schaden der Versicherung melden — und parallel eine Rechtsberatung prüfen, besonders wenn der Versicherer ablehnt.

Praktische Checkliste (Kurz)

  • AVB lesen: Stichworte "E-Mail", "SMS", "elektronische Nachrichten" vergleichen.
  • Rückfrage beim Versicherer: Was genau ist gemeint? Fordern Sie schriftliche Bestätigung.
  • Nachweise sammeln: SMS, Screenshots, Kontoauszüge, Polizei-Aktenzeichen.
  • Separate Cyber-Police erwägen, wenn Sie hohe Online-Risiken haben.
  • Verhalten: Nie Zugangsdaten/TANs über Link eingeben — immer über offizielle Kanäle.

Fazit

Der Fall ist ein Lehrstück: Ein attraktiver Produktname ("Internetschutz") reicht nicht aus — entscheidend ist der konkrete Vertragswortlaut. Genau dort entscheidet sich im Zweifel, ob Leistung gezahlt wird oder nicht. Schützen lässt sich jeder durch bessere Aufmerksamkeit, vorsichtiges Online-Verhalten und durch den Abschluss passender, klar formulierter Policen.

Hinweis: Dieser Text fasst den Fall zusammen und gibt allgemeine Hinweise. Er ersetzt keine Rechts- oder Versicherungsberatung. Bei konkreten Ansprüchen empfiehlt sich eine fachkundige Beratung oder Rechtsvertretung. siehe auch bei procontra-online.de

Unfallversicherung für Taucher – besser vorbereitet im Risikosport

Unfallversicherung für Taucher – besser vorbereitet im Risikosport

Tauchen eröffnet eine faszinierende Unterwasserwelt – doch die Aktivitäten zählen zu den Risikosportarten. Bei Unfällen wie der Dekompressionskrankheit, Bergungseinsätzen oder Rücktransporten entstehen schnell hohe Kosten. Eine spezialisierte „Taucher­versicherung“ brauchen Sie nicht zwingend: Vielmehr bietet die private Unfallversicherung der Bayerischen eine umfassende Absicherung auch für Tauch­aktivitäten – etwa bei Invalidität, Krankenhaus­tage­geld, Genesungs­geld oder Rücktransport. Wichtig sind bei der Wahl des Tarifs unter anderem:

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  • Deckung von Such-, Bergungs- und Rücktransport­kosten speziell bei Tauchunfällen.

  • Tauchtauglichkeits­untersuchung (TSU/TTU): Artikel empfiehlt regelmäßige medizinische Checks, mit Gültigkeitsdauer je nach Alter.
  • Ein integriertes Vorsorge­budget bei der Bayerischen: Präventionsmaßnahmen für Taucher werden gefördert.

Gerade als begeisterter Taucher oder Taucherin ist der Abschluss einer Unfallversicherung sinnvoll – sie schützt nicht nur vor finanzieller Belastung, sondern gibt auch Sicherheit für das Abenteuer Unterwasser.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information. Für eine individuelle Beratung sprich uns gern an – wir prüfen deinen Bestand und finden passende Lösungen.

siehe auch bei diebayerische.de
Haftpflichtschutz, der mit deiner IT-/IKT-Welt mitwächst

Haftpflichtschutz, der mit deiner IT-/IKT-Welt mitwächst

Als Spezialist für Versicherungen im IT-/IKT-Bereich ist derzeit wohl eine der spannendsten – und zugleich risikobehaftetsten – Phasen: Durch den Vormarsch von KI, cloud-basierten Projekten und immer komplexer werdenden Service-Verträgen entstehen Haftungsfallen, die weit über die klassische Betriebshaftpflicht hinausgehen. In dem aktuellen Artikel „Net IT by Hiscox – Das leistet die neue IT-Haftpflichtversicherung“ wird genau das adressiert: Ein Produkt, das explizit KI-Risiken, Projektverzögerungen, internationale Deckung, Domainschutz, Key-Man-Absicherung und mehr integriert.

Für dein Unternehmen mit ≈ 10-100 Mitarbeitenden bedeutet das konkret:

Ihr entwickelt oder implementiert IT-/IKT-Lösungen – häufig mit KI, Projektabwicklung und internationalem Bezug. Das heißt: Vertragsrisiken, Fehlfunktionen, Verzögerungen, Datenverlust oder Urheberrecht – allesamt mögliche Haftungsquellen. Die Lösung muss mitwachsen: Nicht statisch für eine Freelancer-Situation, sondern skalierbar für Wachstum, Umsatzsteigerung und eventuell neue Geschäftsfelder. Der Artikel nennt eine angehobene Umsatzgrenze beim genannten Produkt von 3 auf 5 Mio. € – ein Hinweis darauf, dass Wachstum kein Hindernis sein muss. Du provitiest davon, wenn Ihre Absicherung nicht nur Standarddeckungen bietet, sondern gezielt auf Ihre Branche zugeschnitten ist – also z. B. KI-Anwendungen, weltweite Beratungsleistungen, Domainschutz, Verzögerungsschäden.

Wir bieten dir an, deine aktuelle Versicherungs- und Risiko­situation gemeinsam zu analysieren – mit Blick auf deine speziellen Anforderungen als IT-/IKT-Unternehmen – und mit einer klaren Empfehlung, wie ein moderner Haftpflicht- und Risikoschutz aussehen sollte. Lass uns gern einen Termin für ein unverbindliches Gespräch vereinbaren – ich freue mich darauf, Ihre Risiken zu verstehen und passgenau abzusichern.

Die grösten Bestandsverluste bei KFZ-Versichern 2024

Die grösten Bestandsverluste bei KFZ-Versichern 2024

Im Kfz-Versicherungsmarkt sorgten steigende Preise und Kosten 2024 für eine verstärkte Wechselbereitschaft der Autofahrer, wovon mehrere große Anbieter stark getroffen wurden. Die größten Verluste musste HDI Versicherung AG hinnehmen, die ihre Abschlusszahl um 150 973 Policen reduzierte und damit 12,3 % ihres Bestands verlor. Auch mehrere andere Gesellschaften, darunter DA Deutsche Allgemeine und VHV Allgemeine Versicherung AG, büßten stark an Marktanteilen ein. Insgesamt verloren sieben große Versicherer jeweils mehr als 30 000 Verträge, während Marktführer durch Preisanpassungen und Vertragsanpassungen erneut kräftig Konkurrenz aus dem Online-Segment spürten. Der Preisdruck dürfte 2025 mit weiteren regulären Kündigungen und Beitragserhöhungen nicht nachlassen.

Tabelle: Verluste der größten Bestandsverlierer 2024 (Quelle: Procontra / V.E.R.S.)
Rang Versicherer Verlust 2024 Bestandsgröße Ende 2024
1 HDI Versicherung AG −150.973 Policen 1.072.894 Policen (Rang 19)
2 Huk-Coburg Allgemeine -125.638 Policen 6.437.674 Policen (Rang 2)
3 Württembergische −71.924 Policen 1.979.689 Policen (Rang 11)
4 Huk-Coburg VVaG -61.561 Policen 3.888.183 Policen (Rang 4)
5 VHV -55.630 Policen 3.374.648 Policen (Rang 5)
6 Dialog -41.118 Policen 171.548 Policen (Rang 46)
7 R+V -37.346 Policen 2.619.069 Policen (Rang 8)
8 DA Direkt −30.683 Policen 485.612 Policen (Rang 32)

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information. Für eine individuelle Beratung sprich uns gern an – wir prüfen deinen Bestand und finden passende Lösungen. siehe auch bei procontra-online.de Quelle: Procontra (Auswertung basierend auf V.E.R.S. Leipzig / Branchenmonitor Kfz-Versicherung 2023–2024). Ursprünglicher Artikel: procontra-online.de — Diese Kfz-Versicherer fuhren 2024 die meisten Kunden davon siehe auch bei procontra-online.de

Bestandssanierungen in der Versicherungsbranche – was du jetzt wissen solltest

Bestandssanierungen in der Versicherungsbranche – was du jetzt wissen solltest

Warum Versicherer selektiv Bestände sanieren oder kündigen – und was du aktiv tun solltest, damit du nicht unversichert dastehst.

In den letzten Monaten häufen sich Meldungen von Versicherern, die ihre Verträge überprüfen, neu kalkulieren – und in manchen Fällen sogar kündigen. Zuletzt hat Neodigital angekündigt, ab Januar 2026 einen kleinen Teil ihres Sach‑, Haftpflicht‑ und Unfallbestands zu beenden. Zuvor sorgte bereits die AXA mit der Sanierung ihres Hausverwalter‑ und Wohnungseigentümer‑Bestands für Schlagzeilen; auch die Nürnberger hat in der Sparte Wohnmobil Konsequenzen gezogen.

Diese Entwicklungen werfen Fragen auf: Was bedeutet das für dich? Und wie kannst du dich davor schützen, plötzlich ohne wichtigen Versicherungsschutz dazustehen?

Markt- und Hintergrundbeleuchtung

Die Gründe für diese Maßnahmen sind vielschichtig – sie zeigen jedoch deutlich, unter welchem Druck die Branche aktuell steht:

  • Inflationsbedingte Kostenexplosion: Reparaturen, Material und Löhne sind in den letzten Jahren deutlich teurer geworden. Bei gleichbleibenden Prämien werden viele Verträge für Versicherer wirtschaftlich untragbar.
  • Steigende Schadenhäufigkeit und -höhe: Extremwetterereignisse, Leitungswasserschäden und teurere Reparaturen führen zu höheren Schadenquoten, insbesondere in der Wohngebäude‑Sparte.
  • Rückversicherungsdruck: Rückversicherer verschärfen Bedingungen und Preise, was sich unmittelbar auf die Kalkulation der Erstversicherer auswirkt.
  • Selektive Bestandssanierung: Versicherer beenden gezielt unrentable Verträge, um den Bestand wieder in Einklang zu bringen. Beispiele: Neodigital (gezielte Kündigungen unter 3 % des SHU‑Bestands), AXA (Sanierung von Hausverwalter‑Policen) und Kündigungen in Spezialsparten wie bei der Nürnberger.

Für Makler bedeutet dies: erhöhte Anfragen, Bedarf an schnellen Umdeckungswegen und mehr Arbeit in der Bestandsanalyse.

Deine nächsten Schritte (auch wenn du noch keinen Makler hast)

Wenn du direkt bei einem Versicherer versichert bist, erhältst du Änderungen oft spät. Ein Makler verschafft sich einen Marktüberblick, vergleicht Angebote und findet schneller Ersatzlösungen.

💡Unabhängig davon kannst du als Versicherter folgende Schritte gehen:

  • Jetzt prüfen: Sieh deine Policen durch – besonders Wohngebäude, Haftpflicht, Unfall und Spezialversicherungen (z. B. Wohnmobil).
  • Tarife vergleichen: Ältere Verträge sind nicht automatisch die beste Lösung. Prüfe Preis-Leistungs-Verhältnis und Bedingungen.
  • Vorbereitet sein: Lege Unterlagen bereit (Policen, Schäden der letzten 5 Jahre), damit ein Wechsel schnell vollzogen werden kann.
  • Makleroption nutzen: Ein nicht gebundener Makler führt kostenfreie Bestandschecks durch, verhandelt Konditionen und organisiert Umdeckungen.
  • Risikostreuung: Bei hohen Werten oder Spezialrisiken ggf. mehrere Anbieter oder Deckungsbausteine kombinieren.

Hol dir einen kostenlosen Bestandscheck, damit du weißt, ob dein Schutz zukunftssicher ist und ob Handlungsbedarf besteht – bevor eine mögliche Sanierungswelle bei Gesellschaften dein Vertragsverhältnis betrifft.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information. Für eine individuelle Beratung sprich uns gern an – wir prüfen deinen Bestand und finden passende Lösungen.

siehe auch bei procontra-online.de siehe auch bei tagesbriefing.de
Haftung von Unternehmen bei Cybervorfällen

Haftung von Unternehmen bei Cybervorfällen

1. Zivilrechtliche Haftung (BGB, Deliktsrecht, Vertragspflichten)

Unternehmen können haften, wenn:

  • durch mangelhafte IT-Sicherheitsmaßnahmen Schadsoftware weitergeleitet wird;
  • sie gegen die verkehrsübliche Sorgfaltspflicht verstoßen (z. B. keine Firewalls, keine Patches, keine Virenscanner);
  • ein Vertragspartner geschädigt wird (z. B. durch infizierte E-Mails oder verseuchte Softwarelieferungen).
Beispiel: Eine Anwaltskanzlei verschickt unwissentlich einen Trojaner an einen Mandanten. Der Mandant erleidet Datenverlust. Die Kanzlei haftet, wenn sie keine gängigen Schutzmaßnahmen ergriffen hat (z. B. fehlende Mitarbeiterschulung, veraltete Software).

2. Haftung der Geschäftsführung / des Vorstands

Nach § 43 GmbHG oder § 93 AktG müssen Geschäftsführer/Vorstände "die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns" walten lassen.

  • Die Führungsebene muss für ausreichende IT-Sicherheitsmaßnahmen sorgen (z. B. ISO 27001, BSI-Grundschutz).
  • Persönliche Haftung möglich, wenn grob fahrlässig oder vorsätzlich keine Schutzmaßnahmen getroffen wurden.
  • Bei Schäden: Innenhaftung gegenüber dem Unternehmen oder Außenhaftung gegenüber Dritten.

3. Haftung gegenüber Kunden / Vertragspartnern

  • Wer Malware an Kunden weiterleitet, verletzt unter Umständen vertragliche Nebenpflichten (§280 BGB).
  • Kann als Schlechtleistung oder Pflichtverletzung ausgelegt werden.
  • Schadenersatzforderungen möglich (z. B. Betriebsausfall, Datenverlust, IT-Wiederherstellungskosten).

4. Öffentlich-rechtliche Haftung (z. B. DSGVO)

  • Wenn durch Schadsoftware personenbezogene Daten kompromittiert werden:
    • Meldepflicht an die Aufsichtsbehörde binnen 72 Stunden (Art. 33 DSGVO).
    • Mögliche Bußgelder (bis zu 20 Mio. € oder 4 % des Jahresumsatzes, Art. 83 DSGVO).
    • Haftung gegenüber Betroffenen für immaterielle Schäden (Art. 82 DSGVO).

    5. Strafrechtliche Risiken

    • Bei grober Fahrlässigkeit kann eine Unternehmensstrafe (Verbandsstrafe) nach dem OWiG verhängt werden.
    • In schwerwiegenden Fällen, z. B. bei vorsätzlicher Nichtbeachtung von IT-Sicherheit, sind Ermittlungen gegen Geschäftsführer denkbar.

    6. Pflichten für Unternehmen (Präventionspflichten)

    Ein Unternehmen muss in der Regel:

    • Virenschutz und Firewalls einsetzen
    • regelmäßige Sicherheitsupdates durchführen
    • Mitarbeiterschulungen zur IT-Sicherheit organisieren
    • Zugriffskontrollen und Rechteverwaltung einsetzen
    • Backups durchführen
    • ein Notfallkonzept (Incident Response) vorhalten

    Unternehmen, die diesen Pflichten nicht nachkommen, handeln fahrlässig und können haftbar gemacht werden.

    Fondspolicen vs. ETF IVFP kritisiert Stiftung Warentest

    Fondspolicen vs. ETF IVFP kritisiert Stiftung Warentest

    Ein Artikel auf procontra-online.de berichtet über die Kritik des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) an einem Vergleichstest der Stiftung Warentest, in dem ETF-Sparpläne und fondsgebundene Rentenversicherungen (Fondspolicen) gegenübergestellt wurden. Das IVFP bemängelt, dass der Test zu stark auf die Kosten fokussiert sei und dabei die spezifischen Vorteile von Fondspolicen vernachlässige. procontra

    Die 7 Vorteile von Fondspolicen laut IVFP

    Hier zu den Vorteilen:
    • Integrierte Beratungsleistung: Fondspolicen bieten in der Regel eine umfassende Beratung, die bei ETF-Sparplänen oft fehlt.
    • Absicherung des Langlebigkeitsrisikos: Durch die Versicherungskomponente wird das Risiko abgedeckt, dass das angesparte Kapital im Alter nicht ausreicht.
    • Steuerliche Vorteile bei Fondswechseln: Während der Ansparphase fallen bei Fondspolicen keine Abgeltungssteuern auf Zinsen, Dividenden oder Veräußerungsgewinne an.
    • Kostenfreie Fondswechsel: Anleger können innerhalb der Police Fonds wechseln, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.
    • Zugang zu institutionellen Anteilsklassen: Fondspolicen ermöglichen den Zugang zu kostengünstigeren institutionellen Fondsanteilen, die für Privatanleger sonst nicht verfügbar sind.
    • Einkommensteuerfreie Todesfallleistung: Im Todesfall wird die Leistung aus der Fondspolice einkommensteuerfrei an die Hinterbliebenen ausgezahlt.
    • Halbeinkünfteverfahren bei Kapitalauszahlung: Bei einer Laufzeit von mindestens 12 Jahren und einem Alter von mindestens 62 Jahren des Sparers wird bei Kapitalauszahlung nur die Hälfte der Erträge besteuert.

    Berechnungsbeispiel ETF vs. Fondspolice

    aufklappen und mehr erfahren
    ETF-Sparplan Fondspolice
    Anlageprodukte: iShares MSCI World & ESX50 (thesaurierend) Fondsgebundene RV mit MSCI World, Akkumula
    Monatliche Einzahlung: 500 € 500 €
    Laufzeit: 30 Jahre 30 Jahre
    Durchschn. Rendite (brutto): 7 % p.a. 7 % p.a.
    Gesamtkosten: 0,3 % p.a. 1,0 % p.a.
    Endkapital vor Steuern: ca. 566.764 € ca. 511.640 €
    Steuerpflichtiger Ertrag: ca. 386.764 € ca. 331.640 € (nur 50 % steuerpflichtig)
    Kapitalertragsteuer inkl. SolZ: ca. 102.309 € ca. 43.740 €
    Endkapital nach Steuern: ca. 464.455 € ca. 487.900 €

    Annahmen:

    • Anlagedauer: 30 Jahre
    • Monatliche Einzahlung: 5oo EURO
    • Gesamteinzahlung: 180.000 EURO
    • Durchschnittliche jährliche Rendite vor Kosten: 7%

    Produkt ETF-Sparplan (Privatanleger):

    • Produkte: iShares MSCI World (thesaurierend), iShares Euro Stoxx 50 (thesaurierend)
    • Laufende Kosten (TER): 0,2% p.a.
    • Depotgebühren: 0,1% p.a
    • Gesamtkosten: 0,3% p.a.
    • Kapitalertragssteuer (Abgeltungssteuer): 25% + 5,5% Solidaritätszuschlag = 26,375%
    • Freibetrag: 801 € pro Jahr

    Fondspolice - Rentenversicherung:

    • Produkt: Rentenversicherungsvertrag mit Fonds MSCI World, Akkumula
    • Laufende Kosten (TER): 1,0% p.a.
    • Kapitalertragssteuer (Abgeltungssteuer): Keine während der Ansparphase; bei Kapitalauszahlung Anwendung des Halbeinkünfteverfahrens

    Fazit

    ✒ Obwohl der ETF-Sparplan vor Steuern ein höheres Endkapital aufweist, führt die steuerliche Behandlung dazu, dass die Fondspolice nach Steuern ein vergleichbares oder sogar höheres Vermögen erzielt. Zudem bietet die Fondspolice zusätzliche Vorteile wie die Absicherung des Langlebigkeitsrisikos und steuerfreie Todesfallleistungen. Die Entscheidung zwischen ETF-Sparplan und Fondspolice sollte daher nicht allein auf Basis der Kosten getroffen werden, sondern auch die individuellen Bedürfnisse und Ziele berücksichtigen.

    Dieser Artikel wurde aus unterschiedlichen Quellen gespeist:
    procontra-online.de
    wikipedia.org

    Auslandsreisekrankenversicherung zahlt nicht

    Auslandsreisekrankenversicherung zahlt nicht

    Der Fall einer Frau aus Windeck, die Anfang 2024 in Costa Rica schwer verunglückte, hat zu einem juristischen Streit mit ihrer Auslandskrankenversicherung geführt.
    Die Frau behauptet, bei einer Wanderung gestürzt zu sein, während die Versicherung vermutet, dass die Verletzungen bei einem Paragliding-Unfall entstanden sind, was vom Versicherungsschutz ausgeschlossen wäre.
    Die Behandlungskosten beliefen sich auf rund 145.000 Euro, die sie zunächst selbst finanzieren musste, unter anderem durch die Verpfändung ihres Ferienhauses.
    Die Versicherung verweigert die Kostenerstattung mit Verweis auf Ermittlungen eines Detektivs und ein Notrufprotokoll, das von einer "verunglückten deutschen Paragliderin" spricht.
    Der Fall wird derzeit vor dem Bonner Landgericht verhandelt, wobei die 21. Zivilkammer bis Ende Mai über weitere Beweiserhebungen entscheiden will .

    Was tun, um sowas zu vermeiden

    Es ist ratsam, sich vor Reisen ins Ausland bei deiner Versicherung über spezifische Anforderungen (inklusive Ausschlusskriterien der Versicherung) und empfohlene Dokumente zu informieren. Hier für ein paar Tipps aufklappen:
    • E-Formular 116 – ärztlicher Bericht bei Arbeitsunfähigkeit Für Krankheitsfälle im Ausland gibt es das E-Formular 116, das innerhalb der EU verwendet wird. Dieses Formular dient der übermittlung medizinischer Informationen bei Arbeitsunfähigkeit und wird vom behandelnden Arzt im Aufenthaltsland ausgefüllt. Es enthält Angaben zur Diagnose, voraussichtlichen Dauer der Arbeitsunfähigkeit und weiteren medizinischen Details. Das Formular wird an die zuständige Krankenkasse im Heimatland gesendet, um Ansprüche auf Krankengeld oder andere Leistungen geltend zu machen.
    • Unfallskizze und Fotos: Zusätzlich zum Unfallbericht solltest du Fotos vom Unfallort und den Schäden machen sowie eine Skizze anfertigen, um den Hergang zu dokumentieren.
    • Zeugenangaben: Notiere Kontaktdaten von Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, um spätere Aussagen zu ermöglichen

    Besondere Situationen


    ✒ Wander— oder Sportunfälle: Besonders relevant in Ländern wie der Schweiz oder Österreich, da dort Bergungseinsätze sehr teuer sein können. Viele Versicherer verlangen deshalb detaillierte Nachweise.
    ✒ Arbeitsunfälle im Ausland: Hier kann die gesetzliche Unfallversicherung zuständig sein, ggf. in Verbindung mit einem "Ausstrahlungsprinzip" (§ 4 SGB VII).

    Tipp: Checkliste für Unfalldokumentation im Ausland (nicht-verkehrsbedingt)

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    Dokument Zweck
    ärztlicher Bericht medizinische Beweissicherung
    Eigene Unfallschilderung Hergang, Ort, Zeit, Beteiligte
    Fotos vom Unfallort Beweissicherung
    Zeugenberichte (falls vorhanden) Ergänzende Beweismittel
    Polizei- oder Behördenbericht falls hinzugezogen
    Kontaktdaten behandelnder ärzte für Rückfragen durch die Versicherung
    Gegebenenfalls kannst du als Hilfestellung dieses Formular verwenden: Arbeitsunfähigkeit E116 in englisch

    Dieser Artikel wurde aus unterschiedlichen Quellen gespeist:
    rundschau-online.de
    eur-lex.europa.eu
    procontra-online.de
    krankenkassen.de

    Hausrat

    Hausrat

    Fünf wichtige Kriterien für einen guten Hausrat-Tarif

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    • Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit Tarife sollten auch bei grob fahrlässigem Verhalten des Versicherungsnehmers leisten, ohne die Leistung zu kürzen oder abzulehnen.
    • Umfassender Elementarschutz Absicherung gegen Schäden durch Naturereignisse wie Überschwemmung, Rückstau und Starkregen ist essenziell.
    • Angemessene Absicherung von Wertsachen Tarife sollten klare und ausreichende Leistungen für Wertsachen wie Schmuck, Kunst oder Antiquitäten bieten.
    • Schutz vor digitalen Risiken Leistungen bei Cyberkriminalität, Datenverlust und unberechtigtem Gebrauch von Kreditkarten sind zunehmend wichtig.
    • Vorsorgebetrag für Neuanschaffungen Ein Vorsorgebetrag von mindestens 15 % der Versicherungssumme sollte für Neuanschaffungen während der Vertragslaufzeit vorgesehen sein.

    Drei kritische Schwachstellen in vielen Tarifen

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    • Eingeschränkte Leistungen bei grober Fahrlässigkeit Einige Tarife schließen grobe Fahrlässigkeit nicht aus oder begrenzen die Leistungshöhe, was im Schadensfall zu Problemen führen kann.
    • Unzureichender Schutz bei Diebstahl außerhalb der Wohnung Leistungen bei Diebstählen aus dem Auto, auf Reisen oder bei Trickdiebstahl sind oft begrenzt oder fehlen ganz.
    • Begrenzte Absicherung digitaler Risiken Viele Tarife bieten keine oder nur eingeschränkte Leistungen bei Cyberrisiken und unberechtigtem Gebrauch von Kreditkarten.

    Fünf zentrale Bewertungskriterien von Franke und Bornberg

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    • Fokus auf grobe Fahrlässigkeit Tarife, die auf die Einrede grober Fahrlässigkeit verzichten, erhalten bessere Bewertungen.
    • Berücksichtigung von Elementarschäden Schutz vor Extremwetterereignissen wird stärker gewichtet.
    • Digitale Risiken Die Absicherung gegen Cyberkriminalität und Datenverlust fließt in die Bewertung ein.
    • Vorsorgebetrag Es wird geprüft, ob ein ausreichender Vorsorgebetrag für Neuanschaffungen vorgesehen ist.

    jezt klicken und vergleichen: Hausrat Vergleichsrechner

    Diese Zusammenfassung basiert auf den aktuellen Erkenntnissen aus dem Hausrat-Rating von Franke und Bornberg sowie weiteren Fachartikeln.
    procontra-online.de
    cash-online.de
    experten.de
    franke-bornberg.de Test
    franke-bornberg.de Ergebnis

    Dunkle Wolken über dem Camperhimmel

    Dunkle Wolken über dem Camperhimmel

    Im Artikel "Beitragshammer und Kündigung: Wohnmobil-Versicherer sorgen für Camping-Frust" von procontra.de wird berichtet, dass die Nürnberger Versicherung in den letzten Monaten zahlreiche Wohnmobilversicherungen gekündigt hat, was bei den betroffenen Kunden für Unmut sorgt. In Online-Camping-Foren äußern sich viele Wohnmobilbesitzer enttäuscht über die plötzlichen Kündigungen, selbst bei schadenfreien Verträgen. ​

    Die Nürnberger begründet diesen Schritt mit gestiegenen Kosten durch Inflation, zunehmende Großwetterereignisse sowie höhere Lohn- und Materialkosten, die zu erhöhten Schadenzahlungen führen. Laut Sach-Vorständin Christine Kaaz seien einige Verträge stark untertarifiert gewesen, sodass notwendige Beitragsanpassungen nicht vermittelbar gewesen wären. Dennoch betont die Närnberger, dass sie weiterhin Wohnmobilversicherungen anbietet. ​

    Auch andere Versicherer erhöhen die Prämien für Wohnmobilversicherungen deutlich. Versicherungsmakler Adrian Schmitt berichtet von regelmäßigen Beitragserhöhungen, da Schadenzahlungen oft nicht im Verhältnis zu den Prämien stehen. Beispielsweise habe Verti nach anfänglich günstigen Tarifen die Prämien um 50 Prozent erhöht. ​

    Ein Grund für die steigenden Kosten sind vermehrte Schadenereignisse, insbesondere durch Unwetter. Hagelschäden führen häufig zu Totalschäden bei Wohnmobilen, da öltere Modelle oft weniger robust sind. Zudem sind Wohnmobile häufiger den Witterungsbedingungen ausgesetzt als Pkw. Auch der Austausch von Windschutzscheiben kann teuer sein, insbesondere bei vollintegrierten Wohnmobilen, die spezielle Scheiben benötigen. ​

    Für Versicherungsmakler bedeutet dies einen hohen Aufwand, da sie ständig nach neuen, günstigeren Tarifen suchen müssen. Adrian Schmitt hat daher den Schwerpunkt seines Geschäfts auf die Versicherung von Dauercampern, Tiny Houses und Mobilheimen verlegt, während das Geschäft mit mobilen Wohnmobilen und Wohnwagen nur noch nebenherläuft.

    Quelle: procontra-online.de

    Was Hundehalter wissen müssen:

    Was Hundehalter wissen müssen:

    Ab dem 1. April 2025 treten in Deutschland neue gesetzliche Regelungen zur Hundehaftpflichtversicherung in Kraft. Diese änderungen betreffen sowohl die Versicherungspflicht als auch die Mindestdeckungssummen und zielen darauf ab, den Schutz für Hundehalter und Geschädigte zu verbessern.​ Versicherungspflicht: In einigen Bundesländern, darunter Baden-Württemberg, wird die Hundehaftpflichtversicherung nun für alle Hundehalter verpflichtend. Zuvor galt diese Pflicht nur für bestimmte Hunderassen oder Größen. Diese Ausweitung soll sicherstellen, dass alle potenziellen Schäden, die durch Hunde verursacht werden, abgedeckt sind.​ Mindestdeckungssummen: Die gesetzlichen Mindestdeckungssummen wurden erhöht, um den gestiegenen Schadensersatzansprüchen gerecht zu werden. Für Personenschäden beträgt die neue Mindestdeckungssumme 5 Millionen Euro, für Sachschäden 1 Million Euro und fßr Vermügensschäden 50.000 Euro.​ Bestehende Verträge: Für bestehende Hundehaftpflichtversicherungen bedeutet dies, dass Versicherungsnehmer ihre Policen überprüfen und gegebenenfalls anpassen müssen, um den neuen gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Es wird empfohlen, sich frühzeitig mit dem jeweiligen Versicherer in Verbindung zu setzen, um sicherzustellen, dass der Versicherungsschutz weiterhin ausreichend ist.​ Bitte beachte, dass diese Informationen auf den aktuellen gesetzlichen änderungen basieren. Für detaillierte und individuelle Beratung wende dich bitte an uns oder deinen Versicherungspartner oder einen Fachanwalt für Versicherungsrecht. Zudem muss eine Befähigung des Hundehalters nachgewiesen werden. Der "Hundeführerschein" muss von jedem Familienmitglied - und kann an einem Prüfungstag nacheinander gemacht werden. Neues zur Hundehaltung siehe ebenfalls die Information des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz siehe auch die Neuerungen in der Kampfhundeverordnung zu guter Letzt, hier ncoh eine Publikation bezüglich der Leinenpflicht
    Digital Resilience.

    Digital Resilience.

    Am 27. März waren wir am Vortrag "Digital Resilience", im Freiruum, Zug. Ausgesuchte Sprecher, mit einer sehr großen Expertise auf dem Gebiet konnten gewonnen werden. Es war erfrischend erleuchtend. Prof. Dr. Peter E. Fischer (Head Studies, Lucerne University of Applied Sciences and Arts) referierte über "Wenn’s richtig “klöpft” — was (vorher) tun?" Herr Tomas Roth (VBS - Kommando Cyber, Eidgenössisches Departement für Verteidigung Bevölkerungsschutz Sport) referierte über ISMS für KMU - Effektive Informationssicherhet mit vertretbarem Aufwand. Herr Stefan Mettler (CEO CRYPTRON Security GmbH) referierete über Hacked in 60 Seconds - Einblick in die Welt der Cyberangriffe. Herr Kevin Bruggemans (CEO SHARKBYTE AG) referierete über Digitale Resilienz für KMU: wie MSPs (Managed Service Providers) die Widerstandsfähigkeit stärken. Insgesamt ein hervorragend durchgeführter Anlass, der viele neue Aspekte lieferte und uns hilft, die Welt der Cyberangriffe neu zu ergründen.
    Was die (vermutlich) neue Bundesregierung plant.

    Was die (vermutlich) neue Bundesregierung plant.

    Im Sondierungspapier von CDU und SPD wird die Einführung einer verpflichtenden Elementarschadenversicherung diskutiert. Ziel ist es, die Versicherungsdichte gegen Schäden durch Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Erdrutsche zu erhöhen. Aktuell sind weniger als 50 Prozent der Immobilien in Deutschland gegen solche Extremwetterereignisse versichert. ​ Die SPD schlägt vor, dass Versicherungsunternehmen verpflichtet werden, zu jeder Wohngebäudeversicherung auch eine Absicherung gegen Elementarschäden anzubieten. Dieses Modell orientiert sich an dem französischen System, bei dem eine solche Zusatzversicherung durchschnittlich 26 Euro pro Jahr kostet. ​ (siehe: Regional Heute und tixo.de ) Die Union hat einen Antrag eingebracht, der vorsieht, dass im Neugeschäft Wohngebäudeversicherungen nur noch mit einer Elementarschadenabsicherung angeboten werden, die nach Belehrung über die Konsequenzen abgewählt werden kann (Opt-out). Für bestehende Verträge soll eine Erweiterung um eine Elementarschadenversicherung erfolgen, die innerhalb einer bestimmten Frist ebenfalls abgewählt werden kann. ​(siehe auf der Seite des Bundestages ) Die Einführung einer solchen Versicherungspflicht soll sicherstellen, dass Eigentümer finanziell besser gegen die Folgen von Naturkatastrophen abgesichert sind und nicht auf staatliche Hilfen angewiesen sein müssen. Allerdings gibt es innerhalb der Parteien noch Diskussionen über die genaue Ausgestaltung und Umsetzung dieser Maßnahme. ​(siehe auf der Seite des Bundestages )
    The German Angst, was sagt ChatGPT - 
											 und wie denkst du darüber?

    The German Angst, was sagt ChatGPT - und wie denkst du darüber?

    "German Angst" ist ein Begriff, der oft verwendet wird, um eine besondere Form der deutschen Ängstlichkeit oder Furcht zu beschreiben. Der Ausdruck hat sich international etabliert und wird meist auf eine tief verwurzelte Skepsis oder Besorgnis der Deutschen gegenüber bestimmten gesellschaftlichen, technologischen oder politischen Entwicklungen bezogen.

    Herkunft und Bedeutung

    Der Begriff stammt aus dem Englischen, ist aber eine direkte Übernahme des deutschen Wortes Angst.

    Er wird oft im Zusammenhang mit einer übertriebenen oder irrationalen Furcht verwendet, besonders in Bezug auf Themen wie Technologie, Globalisierung, Atomkraft oder militärische Interventionen.

    International wird er häufig als kulturelle Eigenheit der Deutschen interpretiert, die dazu neigen, Risiken besonders stark wahrzunehmen und eher pessimistisch in die Zukunft zu blicken.

    Typische Beispiele für "German Angst"

    Atomkraft und Umweltbewegung

    Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (1986) und später Fukushima (2011) wurde die Angst vor Atomenergie in Deutschland besonders stark. Das führte schließlich zum Atomausstieg.

    Technologie-Skepsis

    Deutsche sind oft kritischer gegenüber neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz, 5G oder Gentechnik als andere Länder. Datenschutz ist in Deutschland besonders wichtig – oft wird die Skepsis gegenüber Digitalisierung oder Überwachung ebenfalls als "German Angst" bezeichnet.

    Militärische Zurückhaltung

    Historisch bedingt gibt es in Deutschland eine große Abneigung gegen militärische Interventionen und Aufrüstung. Die Diskussion um Waffenlieferungen an die Ukraine war von dieser Zurückhaltung geprägt.

    Wirtschaftliche und gesellschaftliche Unsicherheiten

    Themen wie Arbeitslosigkeit, Inflation oder Rentensicherheit lösen oft große gesellschaftliche Debatten aus. Im Vergleich zu anderen Ländern ist in Deutschland die Angst vor wirtschaftlichen Krisen oft ausgeprägter.

    Kritik am Begriff

    Manche sehen den Ausdruck als klischeehafte oder übertriebene Beschreibung, die Deutsche als besonders ängstlich oder irrational darstellt. Tatsächlich kann die Skepsis auch als Ausdruck von Vorsicht, Reflexion und Verantwortung verstanden werden.

    Der Begriff wird oft von ausländischen Medien verwendet, während Deutsche selbst ihn weniger benutzen.

    hier geht es zur Langzeitstudie der R+V

    Die Rolle der Grundfähigkeitsversicherung (GFV)

    Die Rolle der Grundfähigkeitsversicherung (GFV)

    Die GFV stellt eine wichtige Ergänzung im Bereich der Einkommensabsicherung dar, insbesondere für Personen, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können oder wollen. Sie bietet Schutz bei Verlust essenzieller Fähigkeiten und kann so finanzielle Lücken schließen, die durch den Wegfall der einer im alltag benötigten Fähigkeit entstehen. Angesichts der aktuellen Diskussionen ist es jedoch entscheidend, auf die genaue Ausgestaltung des Grundfähigkeisversicherungsprodukts zu achten und sicherzustellen, dass es den individuellen Absicherungsbedürfnissen entspricht.

    Um was geht es:

    Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 11. Dezember 2024 (Az IV ZR 498/21) hat Diskussionen über die Einordnung von Grundfähigkeitsversicherungen (GFV) ausgelöst. Der BGH entschied, dass Produkte wie die Unfall-Kombirente der Axa, die Leistungen bei Verlust von Grundfähigkeiten, schweren Krankheiten und Pflegebedürftigkeit umfassen, als Sachversicherungen gelten und daher ordentlich kündbar sind. Dies wirft die Frage auf, ob auch GFVs als Sachversicherungen einzustufen sind und somit ein ordentliches Kündigungsrecht seitens der Versicherer besteht.

    Hintergrund

    Axa hatte vielen Versicherten ihre Unfallversicherungen gekündigt. Dabei handelte es sich jedoch nicht um klassische Unfallversicherungen, sondern um Unfall-Kombirentenversicherungen, eine besondere Form der Versicherung, die mehrere Risiken kombiniert, darunter:

    • Unfallversicherung,
    • Leistungen bei Verlust von Grundfähigkeiten (ähnlich der Grundfähigkeitsversicherung),
    • Absicherung gegen schwere Krankheiten (Dread Disease),
    • Pflegebedürftigkeit.

    Warum gab es ein Gerichtsverfahren?

    Das Gerichtsverfahren kam zustande, weil die Axa diese speziellen Kombiprodukte ordentlich kündigte und damit das Vertragsverhältnis einseitig beendete. Betroffene Kunden sahen dies als unzulässig an, da sie davon ausgingen, dass solche Versicherungen wie Lebensversicherungen behandelt werden sollten, bei denen keine ordentliche Kündigung durch den Versicherer möglich ist.

    Streitpunkt vor Gericht:

    • Axa’s Sichtweise: Die Versicherung betrachtete die Unfall-Kombirente als eine Sachversicherung, bei der das Versicherungsunternehmen ein ordentliches Kündigungsrecht hat
    • Kundenseite: Die Kunden argumentierten, dass die Versicherung eher einer Lebensversicherung oder einem Schutz der Arbeitskraft ähnelte, bei dem ein Kündigungsrecht des Versicherers ausgeschlossen sein sollte.

    Entscheidung des BGH:

    Der BGH entschied zugunsten der Axa und bestätigte, dass die Unfall-Kombirente als Sachversicherung eingestuft werden kann. Somit ist eine ordentliche Kündigung durch den Versicherer rechtlich zulässig.

    Bedeutung dieses Urteils:

    Das Urteil sorgte für Unsicherheit, weil es die Frage aufwarf, ob auch andere Produkte wie die Grundfähigkeitsversicherung (GFV) als Sachversicherung gelten könnten. In diesem Fall hätten Versicherer ebenfalls das Recht zur ordentlichen Kündigung, was das Sicherheitsversprechen dieser Produkte infrage stellen würde.

    Was macht die KiS:

    Wir haben seit jeher schon darauf hingewiesen, dass es sich bei einer Grundfähigkeitsversicherung NICHT um eine Arbeitskraftabsicherung handelt. Die Versicherung greift in den meisten Fällen dann auch, wenn bei der Berufsunfähigkeit eine bestimmte Grundfähigkeit (Beispiel: riechen, schmecken, hören, gehen, etc.) beeinträchtigt ist. Unsere Produktgeber bieten allsamt eine Grundfähigkeitsversicherung under dem Schirm der Lebensversicherung an - diese unterliegt dem Versicherungsvertragsgesetz, §177 (1). Somit kommt das Kündigungsrecht für Sachversicherungen nicht zur Anwendung. Ausnahmen: alle von uns übernommenen Grundfähigkeitsversicherungen. Für diese klären wir das im Einzelfall ab Zu einer übersicht des Sachverhalts geht es hier Mehr Infos auch bei Hellberg Versicherungsmakler Hier geht es zm Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH)

    Fazit

    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Das Produkt der AXA war sehr speziell, da es mehrere Versicherungsprodukte vereinte - was dann zu Problemen geführt hatte, worauf der Versicherer seine Kunden kündigte. überlege, was du brauchst.

    Es ist wichtig, sich gründlich über die beabsichtigte Absicherung Gedanken zu machen und sich ausführlich beraten zu lassen.

    Die Rolle des Maklers - am Beispiel der ELEMENT Versicherung

    Die Rolle des Maklers - am Beispiel der ELEMENT Versicherung

    Die Insolvenz der ELEMENT Insurance AG hat erhebliche Auswirkungen auf Versicherte und Vermittler. Versicherte müssen damit rechnen, dass eingereichte Schadensfälle derzeit nicht reguliert werden und möglicherweise nur anteilig erstattet werden können. Zudem besteht die Gefahr, dass ihre Versicherungsverträge nach Eröffnung des endgültigen Insolvenzverfahrens automatisch enden, was zu einem Verlust des Versicherungsschutzes führen kann. Es wird daher empfohlen, umgehend den bestehenden Versicherungsschutz zu prüfen und gegebenenfalls alternative Versicherungen abzuschließen, um Deckungslücken zu vermeiden. klicke hier um einen Artikel vom Bund der Versicherten zu lesen. Für Vermittler besteht die Pflicht, ihre Kunden proaktiv über die Insolvenz und deren mögliche Auswirkungen zu informieren. Sie sollten betroffene Policen in ihrem Bestand identifizieren und ihren Kunden zeitnah alternative Versicherungslösungen anbieten. Eine sorgfältige Dokumentation der Beratungsgespräche ist essenziell, um Haftungsrisiken zu minimieren. klicke hier, um mehr darüber zu erfahren, auf procontra-online.de. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Rückbuchung bereits gezahlter Prömien keine empfehlenswerte Strategie ist, da dies zu weiteren rechtlichen und finanziellen Komplikationen führen kann. Insgesamt ist sowohl für Versicherte als auch für Vermittler schnelles und umsichtiges Handeln erforderlich, um die negativen Folgen der Insolvenz zu begrenzen. klicke hier, um auf einen weiteren Artikel von procontra-online.de zum Thema zu gelangen.
    In der Pflegeversicherung brennt es lichterloh

    In der Pflegeversicherung brennt es lichterloh

    "In der Pflegeversicherung brennt es lichterloh", ein Beitrag von Procontra Online, thematisiert die kritische finanzielle Lage der gesetzlichen Pflegeversicherung in Deutschland.

    Worum geht es?

    Die gesetzliche Pflegeversicherung verzeichnete im vergangenen Jahr ein Defizit von 1,55 Milliarden Euro. Trotz einer Beitragserhöhung um 0,2 Prozentpunkte zum Jahreswechsel, die Mehreinnahmen von 3,7 Milliarden Euro brachte, bleibt die finanzielle Situation angespannt. Die Ausgaben stiegen um 11 Prozent (6 Milliarden Euro) und werden voraussichtlich erstmals über 70 Milliarden Euro liegen. Die Zahl der Pflegebedürftigen stieg von 1,1 Millionen im Jahr 1995 auf 5,7 Millionen Ende 2023.

    Was ist passiert?

    Die gestiegenen Ausgaben resultieren aus der Anhebung der Leistungsbeiträge, politischen Reformen zur Begrenzung der Eigenanteile und der wachsenden Zahl an Pflegebedürftigen. Einige Kassen könnten bereits in diesem Jahr auf Liquiditätshilfen angewiesen sein, um zahlungsfähig zu bleiben.

    Was sind die Folgen?

    Ohne weitere Maßnahmen drohen der Pflegeversicherung in den kommenden Jahren erhebliche Finanzierungsprobleme. Die bisherigen Beitragserhöhungen könnten nicht ausreichen, um die steigenden Ausgaben zu decken, was die Versorgung der Pflegebedürftigen gefährden könnte.

    Was macht die Politik?

    Verschiedene politische Parteien schlagen unterschiedliche Lösungen vor:

    SPD: Einführung eines gemeinsamen, solidarisch finanzierten Pflegesystems durch Zusammenlegung der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung sowie Deckelung der Eigenanteile in der stationären Pflege auf 1.000 Euro pro Monat.

    Union: Erarbeitung eines umfassenden Konzepts für eine stabile pflegerische Versorgung, wobei konkrete Maßnahmen noch nicht detailliert genannt wurden. Zusätzlich fordern Sozialverbände wie der SoVD die Einführung einer solidarischen Vollversicherung, in die alle Bürger einzahlen, um die Finanzierung der Pflege langfristig zu sichern.

    Es besteht dringender Handlungsbedarf seitens der Politik, um nachhaltige Lösungen für die finanzielle Stabilität der Pflegeversicherung zu entwickeln.

    Was tun?

    Eine Überprüfung der Versicherungensangebote ist geboten. Seit Jahren steht die KiS für eine private Pflege-Zusatzversicherung ein. Immer wieder erreichen uns Fälle, wo Familienangehörige pflegebedürtig werden. Dann ist es gut, nicht vom Staat abhängig zu sein.

    der ganze Beitrag auf procontra-online.de — kliicke auf den Text
    Datenschutz Beauftragte schlagen Alarm

    Datenschutz Beauftragte schlagen Alarm

    Die Landesdatenschutzbeauftragte von Nordrhein-Westfalen, Bettina Gayk, hat Ermittlungen gegen zehn Versicherungsunternehmen eingeleitet. Der Vorwurf lautet, dass diese zusammen mit etwa 30 weiteren Versicherern personenbezogene Daten von Kunden in der Auslandsreisekrankenversicherung unrechtmäßig untereinander ausgetauscht haben, um Betrugsfälle aufzudecken und Betrugsmuster zu erkennen. Hierbei wurden sensible Informationen wie medizinische Diagnosen und Daten von Minderjährigen über einen geschlossenen E-Mail-Verteiler geteilt, auf den in den jeweiligen Unternehmen meist mehrere Personen Zugriff hatten. Diese Praxis führte dazu, dass auch Versicherungen Zugriff auf Daten hatten, ohne direkten Kontakt zu den betroffenen Personen zu haben. Zudem fehlten angemessene Schutzvorkehrungen für die Informationen sowie Maßnahmen zur Wahrung der Betroffenenrechte.

    Besonders kritisch sieht Gayk die Umgehung des Hinweis- und Informationssystems (HIS), das seit Jahren im Versicherungssektor etabliert und mit den Datenschutzaufsichtsbehörden abgestimmt ist. Dieses System bietet klare Richtlinien für den datenschutzkonformen Austausch über potenzielle Betrugsfälle. Der rechtswidrige Datenaustausch wurde mittlerweile eingestellt, jedoch sind die Prüfungen noch nicht abgeschlossen. Bei festgestellten Datenschutzverstößen können die Behörden Bußgelder verhängen. Mehr Infos auf Procontra

    Welche Auswirkungen hat das auf dich? Deine Daten könnten betroffen sein. Bei einem Verstoß und entsprechenden Verurteilungen wäre womöglich mit einer Preissteigerung zu rechnen. Die Kosten würden sicher — zu mindest in Teilen — abgewälzt. Mehr auf Procontra (click auf den Beitrag)

    Vermittlerschwund in der Versicherungswirtschaft

    Vermittlerschwund in der Versicherungswirtschaft

    In den vergangenen fünf Jahren hat die Versicherungsbranche in Deutschland einen kontinuierlichen Rückgang der registrierten Versicherungsvermittler verzeichnet. Zum 1. Januar 2020 waren 198.452 Vermittler registriert, während es am 1. Januar 2025 nur noch 181.761 waren. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 8,4 % über diesen Zeitraum. DIHK aktuell

    Besonders betroffen sind gebundene Versicherungsvertreter, deren Zahl von 109.972 im Jahr 2023 auf 103.796 im Jahr 2024 sank, was einem Rückgang von 5,6 % innerhalb eines Jahres entspricht. PROCONTRA 15.01.2024

    Im Gegensatz dazu blieb die Anzahl der Versicherungsmakler relativ stabil. Zum 1. Januar 2024 waren 46.383 Makler registriert, nur geringfügig weniger als die 46.509 im Vorjahr. PROCONTRA

    Diese Entwicklungen deuten auf eine Konsolidierung des Marktes hin, wobei insbesondere gebundene Vertreter betroffen sind, während individuelle Makler eine gewisse Stabilität aufweisen.

    Wohngebäudeversicherung

    Wohngebäudeversicherung

    Die Wohngebäudeversicherung steht in Deutschland unter erheblichem Druck, was zu steigenden Prämien und Kündigungen führt. Einige Versicherer haben für das kommende Jahr Beitragsanpassungen zwischen 10 und 30 Prozent angekündigt. Der Assekuradeur AS-Direkt informierte seine Kunden sogar über Erhöhungen von 70 Prozent für Mehrfamilienhäuser und 80 Prozent für Einfamilienhäuser.

    Diese Entwicklungen resultieren aus gestiegenen Arbeits- und Materialkosten sowie vermehrten Extremwetterereignissen, die zu hohen Schadenaufwendungen führen. Im ersten Halbjahr 2024 beliefen sich die Schäden durch Naturgefahren auf 3,9 Milliarden Euro.

    Infolge dieser Herausforderungen ziehen sich einige Versicherer aus bestimmten Segmenten zurück oder passen ihre Zeichnungspolitik an, was zu Bestandsverlusten führt. Laut einer Analyse der V.E.R.S. Leipzig GmbH mussten 26 der 50 größten Wohngebäudeversicherer im Jahr 2023 sinkende Vertragsbestände verzeichnen. Sieben von ihnen verloren jeweils mehr als 5.000 Policen, wobei der größte Verlust bei fast 200.000 Verträgen lag.

    Diese Entwicklungen verdeutlichen die angespannte Situation auf dem Markt der Wohngebäudeversicherungen, die sowohl Versicherer als auch Versicherte vor erhebliche Herausforderungen stellt. Für einen Vergleich, klicke auf den Text

    siehe auch procontra.de
    Was bedeutet Datensicherheit?

    Was bedeutet Datensicherheit?

    Datensicherheit bezieht sich auf den Schutz digitaler Informationen vor Korruption, Diebstahl oder unbefugtem Zugriff während ihres gesamten Lebenszyklus. Dies umfasst den Einsatz von Technologien wie Verschlüsselung, Datenmaskierung und Datenlöschung sowie die Implementierung von Zugriffskontrollen und organisatorischen Richtlinien. Ein robustes Datensicherheitsmanagement ermöglicht es Organisationen, ihre Informationen vor Cyberangriffen zu schützen und Risiken durch menschliches Versagen oder Insider-Bedrohungen zu minimieren. siehe auch Fortinet: Definition Data Security

    Die fortschreitende Digitalisierung hat die Bedeutung der Cybersicherheit erheblich gesteigert. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre digitalen Systeme und Daten vor einer wachsenden Zahl von Cyberangriffen zu schützen. Im Folgenden werden zentrale Aspekte der Cybersicherheit beleuchtet, darunter die Definition, aktuelle Bedrohungen, regulatorische Rahmenbedingungen wie die NIS2-Richtlinie der EU, die Rolle von ISO 27001 Annex A.6 sowie aktuelle Statistiken zu Cyberkriminalität.

  • Definition von Cybersicherheit
  • Cybersicherheit umfasst Maßnahmen zum Schutz digitaler Systeme, Netzwerke, Anwendungen und Geräte vor böswilligen Angriffen. Ziel dieser Angriffe ist es häufig, unbefugten Zugriff auf sensible Daten zu erlangen oder Geschäftsprozesse zu stören. Die Motivation der Angreifer kann variieren und reicht von finanziellem Gewinn über Industriespionage bis hin zu staatlich gesteuerten Aktionen. Für weitere Informationen, siehe auch Dataguard Blog Cybersicherheit

  • Aktuelle Bedrohungen und Trends
  • Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich ständig weiter. Zu den häufigsten Angriffsmethoden zählen:

    • Phishing: Betrügerische Versuche, durch gefälschte E-Mails oder Websites an sensible Informationen zu gelangen.
    • Ransomware: Schadsoftware, die Daten verschlüsselt und Lösegeld für deren Freigabe fordert.
    • Angriffe auf Passwörter: Versuche, Passwörter zu stehlen oder zu erraten, um unbefugten Zugriff zu erlangen.

    Laut einer Studie des Bitkom e.V. waren 2022 rund 84 % der deutschen Unternehmen von Cyberangriffen betroffen, was zu einem jährlichen Schaden von etwa 203 Milliarden Euro führte. bitkom Presseinformation Wirtschaftsschutz 2022

  • Regulatorische Rahmenbedingungen: Die NIS2-Richtlinie
  • Die Europäische Union hat mit der NIS2-Richtlinie strengere Anforderungen an die Cybersicherheit eingeführt. Ziele sind unter anderem die Stärkung der Resilienz gegenüber Cyberangriffen, die Einführung schärferer überwachungsmechanismen und die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten. Die Richtlinie erweitert den Anwendungsbereich auf alle mittleren und großen Unternehmen in relevanten Sektoren und legt besonderen Wert auf das Risikomanagement und die Sicherheit in der Lieferkette.  Dataguard NIS2 Richtlinie

  • ISO 27001 Annex A.6: Richtlinien für mobile Geräte und Telearbeitt
  • Die ISO 27001 Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme enthält im Annex A.6 spezifische Kontrollen für die Nutzung mobiler Geräte und Telearbeit. Unternehmen sind angehalten, Richtlinien zu entwickeln, die den sicheren Einsatz von Mobilgeräten und die Arbeit außerhalb der traditionellen Büroumgebung regeln. Dies umfasst Aspekte wie physischen Schutz, Zugangskontrollen, Verschlüsselung und den Schutz vor Malware. Dataguard Nutzung mobiler Endgeräte und Homeoffice nach Iso 27001

  • Wirtschaftliche Auswirkungen der Cyberkriminalität
  • Die finanziellen Schäden durch Cyberkriminalität sind enorm. Laut dem “Hackerpocalypse”-Report von Cybersecurity Ventures beliefen sich die globalen Kosten durch Cyberkriminalität im Jahr 2021 auf 6 Billionen US-Dollar. Es wird prognostiziert, dass diese Kosten bis 2025 auf 10,5 Billionen US-Dollar jährlich ansteigen werden. Cybercrime Magazine 2020: Forecast 2025

    Fazit

    Angesichts der zunehmenden Bedrohungen und der erheblichen wirtschaftlichen Schäden ist es für Unternehmen unerlässlich, robuste Cybersicherheitsstrategien zu implementieren. Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie der NIS2-Richtlinie und Standards wie der ISO 27001 bietet einen strukturierten Ansatz, um Risiken zu minimieren und die Resilienz gegenüber Cyberangriffen zu erhöhen. Gleichzeitig ist es wichtig, sich kontinuierlich über aktuelle Bedrohungen zu informieren und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

    Kosten für Unternehmen in Deutschland:

    Laut einer Studie des Bitkom e.V. verursachten Cyberangriffe im Jahr 2022 in Deutschland einen wirtschaftlichen Schaden von 203 Milliarden Euro. Dies zeigt eine Verdopplung der Schäden im Vergleich zu den Vorjahren. Die hohen Kosten resultieren aus direktem finanziellen Verlust, Produktionsausfällen, Kosten für Schadensbehebung, Datenschutzverletzungen, Rufschädigung und regulatorischen Strafen.

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