Bestandssanierungen in der Versicherungsbranche – was du jetzt wissen solltest
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Bestandssanierungen in der Versicherungsbranche – was du jetzt wissen solltest

Warum Versicherer selektiv Bestände sanieren oder kündigen – und was du aktiv tun solltest, damit du nicht unversichert dastehst.

In den letzten Monaten häufen sich Meldungen von Versicherern, die ihre Verträge überprüfen, neu kalkulieren – und in manchen Fällen sogar kündigen. Zuletzt hat Neodigital angekündigt, ab Januar 2026 einen kleinen Teil ihres Sach‑, Haftpflicht‑ und Unfallbestands zu beenden. Zuvor sorgte bereits die AXA mit der Sanierung ihres Hausverwalter‑ und Wohnungseigentümer‑Bestands für Schlagzeilen; auch die Nürnberger hat in der Sparte Wohnmobil Konsequenzen gezogen.

Diese Entwicklungen werfen Fragen auf: Was bedeutet das für dich? Und wie kannst du dich davor schützen, plötzlich ohne wichtigen Versicherungsschutz dazustehen?

Markt- und Hintergrundbeleuchtung

Die Gründe für diese Maßnahmen sind vielschichtig – sie zeigen jedoch deutlich, unter welchem Druck die Branche aktuell steht:

  • Inflationsbedingte Kostenexplosion: Reparaturen, Material und Löhne sind in den letzten Jahren deutlich teurer geworden. Bei gleichbleibenden Prämien werden viele Verträge für Versicherer wirtschaftlich untragbar.
  • Steigende Schadenhäufigkeit und -höhe: Extremwetterereignisse, Leitungswasserschäden und teurere Reparaturen führen zu höheren Schadenquoten, insbesondere in der Wohngebäude‑Sparte.
  • Rückversicherungsdruck: Rückversicherer verschärfen Bedingungen und Preise, was sich unmittelbar auf die Kalkulation der Erstversicherer auswirkt.
  • Selektive Bestandssanierung: Versicherer beenden gezielt unrentable Verträge, um den Bestand wieder in Einklang zu bringen. Beispiele: Neodigital (gezielte Kündigungen unter 3 % des SHU‑Bestands), AXA (Sanierung von Hausverwalter‑Policen) und Kündigungen in Spezialsparten wie bei der Nürnberger.

Für Makler bedeutet dies: erhöhte Anfragen, Bedarf an schnellen Umdeckungswegen und mehr Arbeit in der Bestandsanalyse.

Deine nächsten Schritte (auch wenn du noch keinen Makler hast)

Wen direkt bei einem Versicherer versichert bist, erhältst du Änderungen oft spät. Ein Makler verschafft sich einen Marktüberblick, vergleicht Angebote und findet schneller Ersatzlösungen.

💡Unabhängig davon kannst du als Versicherter folgende Schritte gehen:

  • Jetzt prüfen: Sieh deine Policen durch – besonders Wohngebäude, Haftpflicht, Unfall und Spezialversicherungen (z. B. Wohnmobil).
  • Tarife vergleichen: Ältere Verträge sind nicht automatisch die beste Lösung. Prüfe Preis-Leistungs-Verhältnis und Bedingungen.
  • Vorbereitet sein: Lege Unterlagen bereit (Policen, Schäden der letzten 5 Jahre), damit ein Wechsel schnell vollzogen werden kann.
  • Makleroption nutzen: Ein nicht gebundener Makler führt kostenfreie Bestandschecks durch, verhandelt Konditionen und organisiert Umdeckungen.
  • Risikostreuung: Bei hohen Werten oder Spezialrisiken ggf. mehrere Anbieter oder Deckungsbausteine kombinieren.

Hol dir einen kostenlosen Bestandscheck, damit du weißt, ob dein Schutz zukunftssicher ist und ob Handlungsbedarf besteht – bevor eine mögliche Sanierungswelle bei Gesellschaften dein Vertragsverhältnis betrifft.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information. Für eine individuelle Beratung sprich uns gern an – wir prüfen deinen Bestand und finden passende Lösungen.

siehe auch bei procontra-online.de
siehe auch bei tagesbriefing.de

dieser Text wurde auf Online Seiten gelesen und mit KI zeine Zusammenfassung erstellt (Copilot/ChatGPT)

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